Chess
Häufige Fragen
Woher weiß ich, dass die Engine die echten Regeln befolgt?
Die Zuggenerierung ist mit Perft verifiziert, dem Standardtest für Korrektheit im Computerschach: Das Programm zählt jede legale Zugfolge bis zu einer festen Tiefe, und die Summe muss mit einer Zahl übereinstimmen, auf die sich viele unabhängige Engines geeinigt haben. Sechs Stellungen werden getestet, die zusammen Rochade, En passant, Umwandlung, gefesselte Figuren und Abzugsschach abdecken — insgesamt 11.024.485 Stellungen. Eine einzige falsche Regel irgendwo lässt die Zahl abweichen; das ist also eine Bestanden/Nicht-bestanden-Tatsache, keine Meinung.
Wie ziehe ich eine Figur?
Klicke oder tippe eine Figur an, und ihre legalen Züge erscheinen auf dem Brett; dann klicke das gewünschte Feld an. Punkte markieren stille Züge und Ringe markieren Schläge, es sind also verschiedene Formen und nicht nur verschiedene Farben. Es wird nicht gezogen und geschoben — auf dem Telefon sitzt eine gezogene Figur unter deinem Finger und verdeckt genau das Feld, das du anvisierst.
Welche Stufe soll ich wählen?
Stufe 1, wenn du lernst: Sie rechnet einen Zug voraus und wählt dann bewusst unter Zügen nahe ihrem besten, macht also gewöhnliche Anfängerfehler und lässt Figuren hängen. Stufe 2 ist ein sauberer Gelegenheitsgegner. Stufe 3 und 4 suchen tiefer und ergänzen eine Ruhesuche, das heißt sie verschenken in Abtauschen keine Figuren mehr — meist genau der Punkt, an dem du planen statt reagieren musst.
Werden Rochade, En passant und Umwandlung unterstützt?
Ja, alle drei, samt der kniffligen Teile: Du darfst nicht aus dem Schach, durchs Schach oder ins Schach rochieren, En passant ist nur im Zug unmittelbar nach dem Doppelschritt erlaubt, und die Umwandlung fragt dich, welche Figur du willst, statt eine Dame anzunehmen. Genau diese Regeln soll der Perft-Test bestätigen, denn bei ihnen liegen Engines am häufigsten unauffällig falsch.
Kann ich einen Zug zurücknehmen?
Ja. Die Schaltfläche Take back spult zu deinem Zug zurück, sodass ein Fehlklick die Partie nicht beendet. Jeder Zug wird außerdem beim Spielen unter dem Brett in Standard-Schachnotation aufgelistet, mit korrekter Eindeutigmachung, wenn zwei Figuren desselben Typs dasselbe Feld erreichen können — du kannst also nachlesen, was passiert ist.
Wie kann die Partie remis enden?
Durch Patt, wenn die am Zug befindliche Seite keinen legalen Zug hat, aber nicht im Schach steht; durch die Fünfzig-Züge-Regel, wenn fünfzig Züge ohne Schlag und ohne Bauernzug vergehen; durch dreifache Stellungswiederholung, wenn dieselbe Stellung dreimal auftritt; und durch ungenügendes Material, wenn keine Seite noch genug hat, um matt zu setzen — König gegen König, oder König und ein einzelner Läufer oder Springer, oder zwei Läufer auf Feldern derselben Farbe.